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Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf
Abteiring 8
59329 Wadersloh-Liesborn

Tel.: 02523 / 98 24 0
Fax: 02523 / 98 24 11

E-Mail: info(at)museum-abtei-liesborn.de

Öffnungszeiten:
Di. - Fr.: 9 bis 12 Uhr und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 14 bis 17 Uhr
Montags und an allen Feiertagen geschlossen. 

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Happy End im Paradies. Dalis Bilder zu Dantes Göttlicher Komödie

Das Museum Abtei Liesborn zeigt in Kooperation mit der Kunsthandlung Hülsmeier in Osnabrück die Ausstellung Happy End im Paradies. Dalís Bilder zu Dantes Göttlicher Komödie, sind von 24. Januar bis 5. April 2015 zu sehen.


Salvador Dalí, Dante vor dem Dunkel, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 1, 1959-63

Salvador Dalí, Der Liebe Verfallene, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 6, 1959-63

Salvador Dalí, Die Gorgo Medusa, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 12, 1959-63

Salvador Dalí, Farinata, stolzer Ketzer, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 13, 1959-63

Salvador Dalí, Lästerzunge, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 17, 1959-63

Salvador Dalí, Wahrsager und Zauberer, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 24, 1959-63

Salvador Dalí, Ein logischer Teufel, Farbholzstich zu Dantes Göttlicher Komödie, Bild 27, 1959-63

Die Schau präsentiert Salvador Dalís (1904-1989) Illustrationen zu Dante Alighieris (1265-1321) Göttlicher Komödie, die als Hauptwerk des italienischen Dichters angesehen wird und als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur gilt.
Die in der Ausstellung gezeigten 100 Farbholzstiche entstanden nach Aquarellvorlagen des Künstlers, die Dalí aus Anlass des 700. Geburtstags Dantes im Auftrag der italienischen Regierung geschaffen haben soll.

Dante schrieb seine Divina Commedia zwischen 1307 und 1321 im Exil. Der Dichter schildert in seinem Werk eine in Ich-Form verfasste Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt. Sie beginnt in der Hölle. Von dort führt sie weiter in den Läuterungsbereich des Fegefeuers. Als nächste Station folgt das irdische Paradies. Die Reise endet schließlich im himmlischen Paradies. Als Dantes Reiseleiter tritt zu Beginn der Dichter Vergil auf. Er wird im irdischen Paradies von Matelda abgelöst. Auf sie folgt Beatrice, die unerreichbare Geliebte Dantes.
Vor einigen Jahren machte Harpe Kerkeling mit seinem Buch „Ich bin dann mal Weg“ Furore. Eine gesundheitliche Krise hatte den beliebten Comedian auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela geführt. Dante ging es ähnlich: Zweifel am Sinn seines Lebens veranlassten ihn, sich auf einen geistigen Weg durch die drei Reiche Hölle, Läuterung und Himmelssphären zu begeben. Dabei ging es dem Dichter darum, durch Selbsterkenntnis und Selbstüberwindung zu Selbstfindung zu gelangen. Selbstfindung ist bis heute das erklärte Ziel vieler Menschen auf ihrer Lebensreise.

Auch für Dalí war seine geistige Entwicklung ein wesentlicher Motivationsfaktor für die künstlerische Auseinandersetzung mit Dantes Göttlicher Komödie. Das wird durch eine Aussage des Künstlers in einem Interview von 1950 deutlich: „Ich habe Dantes großes Werk mit leidenschaftlichem Interesse gelesen und entdeckt, dass es meine eigene geistige Entwicklung wiedergibt.“

Die Ausstellungsexponate sind Leihgaben der Kunsthandlung Hülsmeier in Osnabrück, die seit 1946 eine renommierte Adresse für Kunst und Bildeinrahmungen ist und durch ihren Inhaber Wolfgang Middelberg vertreten wird.

Eintritt:
Erwachsene: 3 Euro
Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

 

Zur Ausstellung finden regelmäßig öffentliche Führungen statt.

Eine Übersicht finden unter der Rubrik Opens internal link in current window"Führungen / Aktionen"

Kosten für die Führung: 2 Euro