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Museumspädagogik

Anmeldungen für Gruppenführungen durch die ständige Ausstellung und Sonderausstellungen nehmen wir gerne entgegen.

Für Schulklassen und andere Kinder- und Jugendgruppen bietet das Museum unten aufgeführte Programme an.

Alle Angebote sind kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Informationen

Fritz Winter gilt als einer der Väter der abstrakten Malerei. Sein monumentales Gemälde "Durchbrechendes Rot" im Museum Abtei Liesborn entstand im Jahr 1955 für die erste documenta und ist ein Meilenstein in der Geschichte der Kunst. Der Zugang zu diesem Werk erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. Im Vergleich zu Gemälden von Schimpansen und eigenen abstrakten Arbeiten erkennen die Schüler/innen in Fritz Winters Gemälde die malerische Qualität und das Zusammenspiel von Farbe, Form und Linie zu einer durchgeistigten Bildkomposition. So werden sie zu Kunstexperten, die in einem Rollenspiel als Kunstkommission über den Ankauf des Gemäldes beratschlagen und Pro und Contra für oder gegen den Kauf abwägen und begründen.  [ausführlich]
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer/innen das Tiefdruckverfahren der Radierung kennen. Das gewünschte Bildmotiv wird in eine Platte geritzt und anschließend in der Druckerpresse zu einer Radierung verarbeitet. Altersempfehlung: Kasse 3 - 13 Dauer: 60 Minuten Max. Teilnehmerzahl: 10  [ausführlich]
Seit 1131 lebten in der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn bis zur Aufhebung des Klosters 1803 Mönche. Wie sah ihr Leben und ihr Tagesablauf aus? Antworten darauf vermittelt dieser von praktischen Übungen bestimmte Workshop. Wir nähern uns dem Klosterleben auf direkte Weise. In Mönchskutten gewandet ziehen wir uns zurück und gehen gemeinsam in Klausur. Die Welt der geistlichen Gemeinschaften hat besondere Regeln, denen wir uns für die Dauer des Workshops unterordnen.  [ausführlich]
Viele Bilder im Museum Abtei Liesborn erzählen spannende Geschichten. Auf einem Kunstwerk steigen nackte Menschen aus Erdlöchern, auf einem anderen Bild tanzt ein berühmter König wie ein Rumpelstilzchen. Die Kinder lauschen den spannenden Geschichten und betrachten dabei die Werke. Anschließend malen sie selbst eine Bildgeschichte. Altersempfehlung: 4-12 Jahre Dauer: 90 Min.  [ausführlich]
Faust lässt sich vom Teufel verführen und erlebt mit Mephisto allerlei aufregende und schreckliche Abenteuer. Die Erlebnisse reichen von Spuk und Zauberei bis hin zu Mord und Totschlag. Am Ende siegt dann aber doch das Gute. In einem Bilderbuch-Kino wird die Geschichte kindgerecht in Wort und Bild erzählt. Anschließend begeben sich die Kinder im Museum auf die Suche nach dem Gemälde von der Walpurgisnacht. In einer Bildbetrachtung werden die Protagonisten der Geschichte identifiziert. Altersempfehlung: 6-12 Jahre 60 Minuten  [ausführlich]
Speziell an Erstbesucher richtet sich dieser Rundgang durch das Museum, bei dem die Kinder von A wie Alarmanlage bis Z wie Zeichnung erfahren, was ein Museum ist. Dabei gucken wir auch hinter verschlossene Türen. Altersempfehlung: 4-10 Jahre Dauer: 60-90 Min.  [ausführlich]
Für Kinder und Familien besteht darüber hinaus die Möglichkeit, mit Hilfe einer Museumsrallye das Haus auf eigene Faust zu erkunden. Sie erfahren dabei, was eine Abtei ist und wer sie der Überlieferung nach gegründet haben soll. Am Ende der Tour haben die Kinder die Hauptwerke der Sammlung auf spielerische Art und Weise kennen gelernt.  [ausführlich]
Warum musste Jesus sterben? Und worüber siegte er? Um diese und andere Fragen geht es bei der Betrachtung ausgewählter Objekte der Kruzifixsammlung. Die Schüler/innen lernen den Unterschied zwischen dem Dreinagel- und Viernageltypus kennen und erfahren etwas über die theologischen Ideen und den inneren Sinn der unterschiedlichen Darstellungen von Christus am Kreuz.  [ausführlich]
Anhand der mittelalterlichen Tafelbilder des Museums werden die Kinder an die Bildsprache dieser Zeit herangeführt. Sie erkennen einige Themen wieder, wie z.B. die Auferstehung Christi. Mit originalgroßen Farbfotografien der erhaltenen Fragmente des Liesborner Hochaltarbildes, gemalt um 1480 von dem sogenannten Meister von Liesborn, rekonstruieren die Schüler/innen das ursprüngliche ikonographische Programm, welches das Leben Jesu erzählt.  [ausführlich]
Die Teilnehmer/innen erhalten drei Zeichnungen von mittelalterlichen Darstellungen der Madonna, wobei auf jeder Zeichnung das Jesuskind fehlt. Um die Zeichnungen ergänzen zu können, müssen die Kinder die Originalkunstwerke in der Sammlung suchen und erkennen. Dabei erfahren die Kinder, wie sie mit ihren Vorkenntnissen eine Museumssammlung erkunden können. Sie stellen fest, dass es sich um Darstellungen von Maria und Jesus, also von Mutter und Kind, handelt, und sie können den Inhalt der Kunstwerke artikulieren. Je nach Altersgruppe können die Kinder diese Erkenntnisse auch auf die Pietà-Darstellung übertragen.  [ausführlich]
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