- Aktuelles
- Das Museum Das Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf befindet sich in der barocken Abtresidenz der ehemaligen Benediktinerabtei in Liesborn. Die umfangreiche Sammlung des Museums umfasst viele Bereiche der Kunst und Kulturgeschichte der Region.
- Impressionen Das Museum will einen Einblick in die Kultur und Kunst des Kreisgebietes vom Mittelalter bis heute vermitteln. Kunstwerke, wie Madonna-Darstellungen, Goldschmiedekunst und Paramente von der Gotik bis zum Barock aus der ehemaligen Abtei verdeutlichen den Rang des Klosters für die Geschichte der Region.
- Die Sammlung
- Die Kruzifixsammlung Mit über 500 ausgestellten Kruzifixen und Kreuzigungsdarstellungen belegt die Sammlung die Formgeschichte und die theologischen, sowie gesellschaftlichen Aussagen des Kreuzes in der westlichen Kunst vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlung reicht von romanischen Kruzifixen, wie das Antlitz eines fast lebensgroßen Gekreuzigten von 1060/80, über die Gotik, die Renaissance, das Barock und Rokoko, den Historismus, Jugendstil, Expressionismus, bis zu modernen Objekten von Dali, Chagall und Beuys.
- Museumspädagogik
- Fritz Winter und die abstrakte Malerei Fritz Winter gilt als einer der Väter der abstrakten Malerei. Sein monumentales Gemälde "Durchbrechendes Rot" im Museum Abtei Liesborn entstand im Jahr 1955 für die erste documenta und ist ein Meilenstein in der Geschichte der Kunst. Der Zugang zu diesem Werk erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. Im Vergleich zu Gemälden von Schimpansen und eigenen abstrakten Arbeiten erkennen die Schüler/innen in Fritz Winters Gemälde die malerische Qualität und das Zusammenspiel von Farbe, Form und Linie zu einer durchgeistigten Bildkomposition. So werden sie zu Kunstexperten, die in einem Rollenspiel als Kunstkommission über den Ankauf des Gemäldes beratschlagen und Pro und Contra für oder gegen den Kauf abwägen und begründen.
- Wie Mönche im Mittelalter lebten Seit 1131 lebten in der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn bis zur Aufhebung des Klosters 1803 Mönche. Wie sah ihr Leben und ihr Tagesablauf aus?
Antworten darauf vermittelt dieser von praktischen Übungen bestimmte Workshop. Wir nähern uns dem Klosterleben auf direkte Weise. In Mönchskutten gewandet ziehen wir uns zurück und gehen gemeinsam in Klausur. Die Welt der geistlichen Gemeinschaften hat besondere Regeln, denen wir uns für die Dauer des Workshops unterordnen.
- Schüler machen Druck In diesem Workshop lernen die Teilnehmer/innen das Tiefdruckverfahren der Radierung kennen. Das gewünschte Bildmotiv wird in eine Platte geritzt und anschließend in der Druckerpresse zu einer Radierung verarbeitet.
Altersempfehlung: Kasse 3 - 13
Dauer: 60 Minuten
Max. Teilnehmerzahl: 10
- Bilblische Geschichte in Bildern Viele Bilder im Museum Abtei Liesborn erzählen spannende Geschichten. Auf einem Kunstwerk steigen nackte Menschen aus Erdlöchern, auf einem anderen Bild tanzt ein berühmter König wie ein Rumpelstilzchen. Die Kinder lauschen den spannenden Geschichten und betrachten dabei die Werke. Anschließend malen sie selbst eine Bildgeschichte.
Altersempfehlung: 4-12 Jahre
Dauer: 90 Min.
- Goethes Faust für Kinder Faust lässt sich vom Teufel verführen und erlebt mit Mephisto allerlei aufregende und schreckliche Abenteuer. Die Erlebnisse reichen von Spuk und Zauberei bis hin zu Mord und Totschlag. Am Ende siegt dann aber doch das Gute.
In einem Bilderbuch-Kino wird die Geschichte kindgerecht in Wort und Bild erzählt. Anschließend begeben sich die Kinder im Museum auf die Suche nach dem Gemälde von der Walpurgisnacht. In einer Bildbetrachtung werden die Protagonisten der Geschichte identifiziert.
Altersempfehlung: 6-12 Jahre
60 Minuten
- Museum für Anfänger: Eine Entdeckungstour für Erstbesucher Speziell an Erstbesucher richtet sich dieser Rundgang durch das Museum, bei dem die Kinder von A wie Alarmanlage bis Z wie Zeichnung erfahren, was ein Museum ist. Dabei gucken wir auch hinter verschlossene Türen.
Altersempfehlung: 4-10 Jahre
Dauer: 60-90 Min.
- Tot oder lebendig? Bilder von Christus am Kreuz Warum musste Jesus sterben? Und worüber siegte er? Um diese und andere Fragen geht es bei der Betrachtung ausgewählter Objekte der Kruzifixsammlung. Die Schüler/innen lernen den Unterschied zwischen dem Dreinagel- und Viernageltypus kennen und erfahren etwas über die theologischen Ideen und den inneren Sinn der unterschiedlichen Darstellungen von Christus am Kreuz.
- Portraits sehen und zeichnen Beim gemeinsamen Betrachten von spätmittelalterlichen Tafelbildern fällt den Teilnehmer/innen auf, dass der porträtierte Mensch im Vergleich zu Heiligendarstellungen eine untergeordnete Rolle einnimmt. Wie sich dieses Rollenverhältnis im Laufe der Zeit ändert, erkennen die Kinder beim Blick auf niederländische Porträts des 17. Jahrhunderts. Sie machen dabei auch die Beobachtung, dass die alten Meister durch Kleidung, Hintergrund und Symbole, die heute noch verständlich sind, mehr als nur das Aussehen der Porträtierten darstellen wollten.
- Ein Puzzle zum Meister von Liesborn Anhand der mittelalterlichen Tafelbilder des Museums werden die Kinder an die Bildsprache dieser Zeit herangeführt. Sie erkennen einige Themen wieder, wie z.B. die Auferstehung Christi. Mit originalgroßen Farbfotografien der erhaltenen Fragmente des Liesborner Hochaltarbildes, gemalt um 1480 von dem sogenannten Meister von Liesborn, rekonstruieren die Schüler/innen das ursprüngliche ikonographische Programm, welches das Leben Jesu erzählt.
- Aus Flachs mach Leinen Nach einer Einführung in die Lebensbedingungen einer vorindustriellen Gesellschaft bekommt jedes Kind ein Bündel Flachs, das es riffelt, bricht und hechelt, bis eine spinnfähige Faser hergestellt ist. Hierdurch lernen die Schüler/innen, wie ein Stoff wie Leinen aus einer Pflanze gewonnen werden kann und welche mühseligen Arbeitsgänge in früheren Zeiten notwendig waren, um dieses Produkt herzustellen. Alle Altersgruppen machen diese Arbeit gern. Das Programm passt aber am besten zum Sachunterricht in der dritten Klasse.
- Museumsrallye Für Kinder und Familien besteht darüber hinaus die Möglichkeit, mit Hilfe einer Museumsrallye das Haus auf eigene Faust zu erkunden. Sie erfahren dabei, was eine Abtei ist und wer sie der Überlieferung nach gegründet haben soll. Am Ende der Tour haben die Kinder die Hauptwerke der Sammlung auf spielerische Art und Weise kennen gelernt.
- Madonna- und Jesuskind-Darstellungen Die Teilnehmer/innen erhalten drei Zeichnungen von mittelalterlichen Darstellungen der Madonna, wobei auf jeder Zeichnung das Jesuskind fehlt. Um die Zeichnungen ergänzen zu können, müssen die Kinder die Originalkunstwerke in der Sammlung suchen und erkennen. Dabei erfahren die Kinder, wie sie mit ihren Vorkenntnissen eine Museumssammlung erkunden können. Sie stellen fest, dass es sich um Darstellungen von Maria und Jesus, also von Mutter und Kind, handelt, und sie können den Inhalt der Kunstwerke artikulieren. Je nach Altersgruppe können die Kinder diese Erkenntnisse auch auf die Pietà-Darstellung übertragen.
- Veranstaltungen
- Onlineshop
- Freundeskreis Nur mit der Unterstützung und Hilfe interessierter Bürger/innen kann eine kulturelle Einrichtung wie das Museum Abtei Liesborn den Erwartungen der Öffentlichkeit entsprechen. Deshalb wurde 1984 der Verein „Freunde des Museums Abtei Liesborn“ gegründet. Er fördert die Belange des Museums und will das Interesse der Bevölkerung am kulturellen Leben dieses Museums wecken. Der Verein unterstützt das Museum entweder direkt oder durch die Vermittlung von Spenden beim Erwerb von Objekten für die Sammlungen aller Abteilungen des Museums: Alte Kunst, Neue Kunst, Kreuzsammlung und Volkskunde. Dank des Engagements der Freunde des Museums konnten in der Vergangenheit viele bedeutende Kunstwerke dem Museum übergeben werden. Die abgebildeten Exponate sind eine Auswahl aus den Anschaffungen des Vereins für das Museum.
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