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Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf
Abteiring 8
59329 Wadersloh-Liesborn

Tel.: 02523 / 98 24 0
Fax: 02523 / 98 24 11

E-Mail: info(at)museum-abtei-liesborn.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr.: 9 bis 12 Uhr und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 14 bis 17 Uhr
Montags und an allen Feiertagen geschlossen. 

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Das Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf

Das Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf befindet sich in der barocken Abtresidenz der ehemaligen Benediktinerabtei in Liesborn. Die umfangreiche Sammlung des Museums umfasst viele Bereiche der Kunst und Kulturgeschichte der Region.

Die Kunst des Mittelalters und der Renaissance belegen Stein- und Holzplastiken, liturgische Gewänder, Goldschmiedearbeiten und vor allem die Gemälde des um 1480 tätigen, sogenannten Meisters von Liesborn, der als Hauptvertreter der westfälischen Tafelmalerei des ausgehenden Mittelalters gilt.

Die Barockzeit präsentiert sich mit sakraler Kunst und in einer umfangreichen Sammlung niederländischer Gemälde des 17. Jahrhunderts, insbesondere in den Porträts der SØR-Rusche Sammlung.

Gemälde, Plastiken und Druckgrafiken des 19. und 20. Jahrhunderts und der Gegenwart aus der Region spiegeln die Entwicklungen in der Kunst dieser Zeit.

Möbel und dekorative Kunst vom Mittelalter bis heute runden die Kunstsammlung ab und bringen die Kunstwerke in Verbindung mit dem Lebensumfeld der jeweiligen Epoche.

Eine breit angelegte Textilsammlung mit Spruchtüchern des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts verdeutlicht nicht nur den Geschmack der Zeit, sondern auch die sich ändernde Rolle der Frau.

Im Rahmen der Regionale 2004 wurde das Museum Abtei Liesborn mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, der Gemeinde Wadersloh und des Kreises Warendorf durch einen neuen Flügel von dem Architekten Prof. Dieter Baumewerd erweitert.

Einmalig ist die umfangreiche Kruzifixsammlung des Museums Abtei Liesborn, die mit über 500 Kruzifixen, Kreuzen und Kreuzigungsdarstellungen die Entwicklung in der künstlerischen Behandlung des Gekreuzigten von der späten Antike bis zur Gegenwart zeigt. Von den siegreichen Christusbildern der Romanik, den Leidensdarstellungen der Gotik, den mächtigen Plastiken des Barock und der Sentimentalität des 19. Jahrhunderts bis zu den modernen Arbeiten von Künstlern wie Joseph Beuys, Marc Chagall oder Salvador Dali, dokumentiert die Sammlung fast jede künstlerische und theologische Entwicklung in der Behandlung des Kreuzigungsthemas im Abendland.