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Museum Abtei Liesborn des Kreises Warendorf
Abteiring 8
59329 Wadersloh-Liesborn

Tel.: 02523 / 98 24 0
Fax: 02523 / 98 24 11

E-Mail: info(at)museum-abtei-liesborn.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr.: 9 bis 12 Uhr und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 14 bis 17 Uhr
Montags und an allen Feiertagen geschlossen. 

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Museumspädagogik

Anmeldungen für Gruppenführungen durch die ständige Ausstellung und Sonderausstellungen nehmen wir gerne entgegen.

Für Schulklassen und andere Kinder- und Jugendgruppen bietet das Museum unten aufgeführte Programme an.

Alle Angebote sind kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Tel: 02523/98240

Informationen

28.09.2010
Fritz Winter gilt als einer der Väter der abstrakten Malerei. Sein monumentales Gemälde "Durchbrechendes Rot" im Museum Abtei Liesborn entstand im Jahr 1955 für die erste documenta und ist ein Meilenstein in der Geschichte der Kunst. Der Zugang zu diesem Werk erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. Im Vergleich zu Gemälden von Schimpansen und eigenen abstrakten Arbeiten erkennen die Schüler/innen in Fritz Winters Gemälde die malerische Qualität und das Zusammenspiel von Farbe, Form und Linie zu einer durchgeistigten Bildkomposition. So werden sie zu Kunstexperten, die in einem Rollenspiel als Kunstkommission über den Ankauf des Gemäldes beratschlagen und Pro und Contra für oder gegen den Kauf abwägen und begründen.  [ausführlich]
28.09.2010
Seit 1131 lebten in der ehemaligen Benediktinerabtei Liesborn bis zur Aufhebung des Klosters 1803 Mönche. Wie sah ihr Leben und ihr Tagesablauf aus? Antworten darauf vermittelt dieser von praktischen Übungen bestimmte Workshop. Wir nähern uns dem Klosterleben auf direkte Weise. In Mönchskutten gewandet ziehen wir uns zurück und gehen gemeinsam in Klausur. Die Welt der geistlichen Gemeinschaften hat besondere Regeln, denen wir uns für die Dauer des Workshops unterordnen.  [ausführlich]
28.09.2010
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer/innen das Tiefdruckverfahren der Radierung kennen. Das gewünschte Bildmotiv wird in eine Platte geritzt und anschließend in der Druckerpresse zu einer Radierung verarbeitet. Altersempfehlung: Kasse 3 - 13 Dauer: 60 Minuten Max. Teilnehmerzahl: 10  [ausführlich]
28.09.2010
Viele Bilder im Museum Abtei Liesborn erzählen spannende Geschichten. Auf einem Kunstwerk steigen nackte Menschen aus Erdlöchern, auf einem anderen Bild tanzt ein berühmter König wie ein Rumpelstilzchen. Die Kinder lauschen den spannenden Geschichten und betrachten dabei die Werke. Anschließend malen sie selbst eine Bildgeschichte. Altersempfehlung: 4-12 Jahre Dauer: 90 Min.  [ausführlich]
28.09.2010
Faust lässt sich vom Teufel verführen und erlebt mit Mephisto allerlei aufregende und schreckliche Abenteuer. Die Erlebnisse reichen von Spuk und Zauberei bis hin zu Mord und Totschlag. Am Ende siegt dann aber doch das Gute. In einem Bilderbuch-Kino wird die Geschichte kindgerecht in Wort und Bild erzählt. Anschließend begeben sich die Kinder im Museum auf die Suche nach dem Gemälde von der Walpurgisnacht. In einer Bildbetrachtung werden die Protagonisten der Geschichte identifiziert. Altersempfehlung: 6-12 Jahre 60 Minuten  [ausführlich]
28.09.2010
Speziell an Erstbesucher richtet sich dieser Rundgang durch das Museum, bei dem die Kinder von A wie Alarmanlage bis Z wie Zeichnung erfahren, was ein Museum ist. Dabei gucken wir auch hinter verschlossene Türen. Altersempfehlung: 4-10 Jahre Dauer: 60-90 Min.  [ausführlich]
28.09.2010
Warum musste Jesus sterben? Und worüber siegte er? Um diese und andere Fragen geht es bei der Betrachtung ausgewählter Objekte der Kruzifixsammlung. Die Schüler/innen lernen den Unterschied zwischen dem Dreinagel- und Viernageltypus kennen und erfahren etwas über die theologischen Ideen und den inneren Sinn der unterschiedlichen Darstellungen von Christus am Kreuz.  [ausführlich]
28.09.2010
Beim gemeinsamen Betrachten von spätmittelalterlichen Tafelbildern fällt den Teilnehmer/innen auf, dass der porträtierte Mensch im Vergleich zu Heiligendarstellungen eine untergeordnete Rolle einnimmt. Wie sich dieses Rollenverhältnis im Laufe der Zeit ändert, erkennen die Kinder beim Blick auf niederländische Porträts des 17. Jahrhunderts. Sie machen dabei auch die Beobachtung, dass die alten Meister durch Kleidung, Hintergrund und Symbole, die heute noch verständlich sind, mehr als nur das Aussehen der Porträtierten darstellen wollten.  [ausführlich]
28.09.2010
Anhand der mittelalterlichen Tafelbilder des Museums werden die Kinder an die Bildsprache dieser Zeit herangeführt. Sie erkennen einige Themen wieder, wie z.B. die Auferstehung Christi. Mit originalgroßen Farbfotografien der erhaltenen Fragmente des Liesborner Hochaltarbildes, gemalt um 1480 von dem sogenannten Meister von Liesborn, rekonstruieren die Schüler/innen das ursprüngliche ikonographische Programm, welches das Leben Jesu erzählt.  [ausführlich]
28.09.2010
Nach einer Einführung in die Lebensbedingungen einer vorindustriellen Gesellschaft bekommt jedes Kind ein Bündel Flachs, das es riffelt, bricht und hechelt, bis eine spinnfähige Faser hergestellt ist. Hierdurch lernen die Schüler/innen, wie ein Stoff wie Leinen aus einer Pflanze gewonnen werden kann und welche mühseligen Arbeitsgänge in früheren Zeiten notwendig waren, um dieses Produkt herzustellen. Alle Altersgruppen machen diese Arbeit gern. Das Programm passt aber am besten zum Sachunterricht in der dritten Klasse.  [ausführlich]