Licht, Luft, Bewegung – Sehen wie die Impressionisten

Museumspädagogisches Programm zur Sonderausstellung:
„Inspiration Licht. Impressionisten aus dem Süden zu Gast bei Max Liebermann“
19.07. bis 13.10.2019

 

Der deutsche Impressionismus erlebte seine Hochphase in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Anders als die Künstler klassisch-akademischer Prägung, die die realitätsnahe Darstellung ihrer Motive bevorzugten, waren die Impressionisten daran interessiert mit dem Mittel der Farbe ihre eigene Welt als Ausschnitt und Momentaufnahme festzuhalten.

Zu den bedeutenden Vertretern des Impressionismus zählen der Berliner Künstler Max Liebermann und seine süddeutschen Malerkollegen Otto Reiniger, Hermann Pleuer und Christian Landenberger. In der Ausstellung treffen die Gemälde der schwäbischen Künstler auf die grafischen Werke Liebermanns.

 

Die Ausstellung bietet uns die Gelegenheit den Impressionismus in mehreren Ausstellungseinheiten zu entdecken. Mit Zeichenstift, Kohle und anderem Malmitteln ausgerüstet werden die Schüler*innen mit Kurzstudien vor den Originalen zu Künstlern, die – den Impressionisten gleich – ihre eigenen, subjektiven Eindrücke der Motive festhalten. Vor den Originalwerken in der Ausstellung legen sie eigene Skizzen an und üben sich in der Darstellung von Bewegung und wechselnden Lichts. Farben werden dabei zu Stimmungsträgern und Konturen verschwimmen unter verschiedenen Lichtsituationen. Die Schüler*innen lernen, dass schon die Impressionisten ihre eigenen Wege gingen und damit eine ganze Kunstepoche bestimmten. Der impulsive Malduktus und die Mischung der Farben direkt im Bild wird anschließend im Atelier mit zu einem ganz eigenen impressionistischen Werk.

 

 

Dauer: ca. 120 Minuten

Jahrgangsstufen: 3. bis 9. Klasse

Das Programm wird der jeweiligen Jahrgangsstufe angepasst.
Individuelle Projektarbeit für Kunst-Leistungskurse nach Absprache möglich.