: Museumsfreunde besuchen das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule

Am Samstag, den 22. September 2018 besuchen die Museumsfreunde der Abtei Liesborn, das benachbarte Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule. Die Museumsleiterin Christiane Hoffmann, die als stellvertretende Vorsitzende der Museumsfreunde gut bekannt ist, wird das Haus mit seinen vielfachen Verknüpfungen zur Museum Abtei Liesborn vorstellen und die gemeinsamen Fragestellungen auch in Hinblick auf die Neuausrichtung des Liesborner Hauses beleuchten.

Was kann ein Spezialmuseum für Stadt und Kunstgeschichte heute leisten, was wird in Zukunft anders und wo sind die Quellen, die eine Neuausrichtung sinnvoll machen? Spannende Fragen, die eine Besuch für die Museumsfreunde interessant und lohneswert machen.

Das Stadt- und Kunstmuseum Wiedenbrücker Schule wurde 2008 an seinem jetzigen Standort eingeweiht. Die Stadtgeschichte der ehemaligen Hansestadt Wiedenbrück ist ein Hauptthema des Hauses. Dazu gesellt sich ein einmaliger Schwerpunkt der Wirtschaftsgeschichte in Form der Kunst des Historismus. Diese Kunstform hat zwischen 1854 und 1920 den Haupterwerb der Stadt Wiedenbrück möglich gemacht. Die sakralen Inneneinrichtungen die in Wiedenbrück gefertigt wurden, sind in die ganze Welt geliefert worden. Globalisierung und Arbeitsteilung und dazu noch die Neuaufstellung der Wirtschaft, die durch die Veränderungen des Marktes auch schon in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Wiedenbrück notwendig wurden. Die Möbelindustrie und viele Maschinenbaufirmen sind ein Ausfluss dieser Veränderung.

Der Besuch wird am Nachmittag stattfinden. Die Anreise zum Museum wird individuell geregelt. Kostenloser Parkplatz ist vorhanden. Navigation: An der Reitbahn/Fussballstadion SC Wiedenbrück, Rietberger Straße 29, Fussweg 5 Minuten zum Museum, Adresse des Museums Hoetger-Gasse 1, Rietberger Straße 6 (dort leider keine Parkplätze vorhanden)

 Der letzte Besuch der Museumsfreunde in diesem Jahr wird der Atelierbusch bei dem Mitglied des Kreiskunstvereins Jaimun Kim markieren. Dort haben die Teilnehmer wieder die Gelegenheit in lockerer Atmosphäre im Atelier die Arbeit und die Gedankenwelt des Künstlers kennen zu lernen. Die interessanten Gespräche und die Kunst an dem Ort kennen zu lernen, an dem sie entsteht ist immer ein besonderes Erlebnis. Der Freundeskreis hat diese exklusive Möglichkeit, da die Künstlerinnen und Künstler des Kreiskunstvereins, die schon besucht wurden, die Mitglieder des Freundeskreises immer besonders herzlich empfangen. Der Blick hinter die Kulissen ist so um so intensiver.

Um den Gastgebern die Teilnehmeranzahl im Vorfeld mitteilen zu können wird um Anmeldung gebeten. Der Besuch im Museum kostete 2 Euro, die Führung ist frei, hier wird um Spenden für die Arbeit des Museums gebeten. Der Atelierbesuch bei Jaimun Kim ist kostenfrei.

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