: Theobald von Oer Zeichnungen für Liesborn

Dem Verein "Freunde des Museums Abtei Liesborn" ist es gelungen, fünf Zeichnungen des auf Haus Nottbeck geborenen Malers Theobald von Oer (1807-1885) für das Museum zu erwerben.  Eine Bleistiftzeichnung von 1863 zeigt eine Märchenerzählerin umkreist von gespannten Zuhörern und trägt den Titel, "Die neue Scheherasade".  Eine Begegnung zwischen Goethe und Napoleon ist das Thema eine zweite Zeichnung, die wahrscheinlich den Entwurf für ein heute unbekanntes Historiengemälde war.  Drei Bilder zeigen Momente aus dem Leben Schillers. Für Johannes Scherrs 1859 veröffentlichtes Buch "Schiller und seine Zeit", das das Museum schon besitzt, lieferte von Oer mehrere Illustrationen.  Eine der neu gekauften Zeichnungen ist die fertige Zeichnung für ""Schiller in dem großen Saale der Karlsschule von den Karlsschülern huldigend begrüßt":  Die letzten zwei Zeichnungen zeigen Schiller auf der Terrasse des sogenannten Schiller Häuschens an der Elbe mit einem Blick auf Dresden.  Sie dienten als Skizzen für die Illustration "Schiller und Körner in Loschwitz" in Scherrs Buch.  Die Zeichnungen werden beim Adventskaffee der "Freunde des Museums Abtei Liesborn" am 26. November den Mitgliedern präsentiert und danach bis zum Jahresende ausgestellt.

 Zurück zur Übersicht