: Im Dunkel der Nacht - Gregorianische Gesänge und Texte der Mystik

Samstag, 18.10., 17 Uhr

Ein besonderer musikalischer Akzent begleitet das Ende der großen Sonderausstellung „Die Erfindung Westfalens. Bernhard Wittes Historia Westphaliae und das Kloster Liesborn um 1500“ im Museum Abtei Liesborn. Am Samstag, 18. Oktober, um 17 Uhr gestaltet die  Choralschola der katholischen Kirchengemeinde St. Stephanus Beckum unter der Leitung von Bertold Labuda im Festsaal des Museums ein Konzert mit gregorianischem Gesang und Texten der Mystik.

Der Gregorianische Choral gilt als eine der ältesten überlieferten Formen christlicher Musik. Er ist einstimmig, unbegleitet, wird in lateinischer Sprache gesungen und entstand bereits im 7. Jahrhundert. Ursprünglich gehörte er zum festen Bestandteil des klösterlichen Lebens – sowohl in der Feier der Messe als auch im gemeinschaftlichen Stundengebet. Für den Liesborner Mönch und Chronisten Bernhard Witte, dessen Werk derzeit im Mittelpunkt der Ausstellung steht, war der Choralgesang alltägliche geistliche Praxis.

Nach einer kurzen Einführung in diese Musiktradition präsentiert die Schola Gesänge, die inhaltlich Bezüge zur Abtei Liesborn und zum Museum aufweisen. Dabei wechseln klassische Fassungen mit neu interpretierten Darbietungen. Kurze Lesungen aus der geistlichen Literatur um 1500 vertiefen die Atmosphäre und lassen das Publikum in die Welt der Mystik eintauchen. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

 

Vorab gibt es um 15.30 Uhr eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Die Erfindung Westfalens“. Anmeldungen hierzu sind telefonisch 02523/98240 oder online möglich. Die Führungsgebühr beträgt 4 EUR pro Person. Die Führung ist AUSGEBUCHT!

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