Die Urkunden des Klosters zwischen 1464-1522

Maximilian Schwarz M.A., der bereits seine Masterarbeit zur Liesborner Abteigeschichte geschrieben hat, befasst sich im Rahmen seiner Promotion mit einem bislang nur oberflächlich erschlossenen und in der Forschung wenig genutzten Quellenkorpus, nämlich den in der Liesborner Überlieferung tradierten Urkunden aus den Amtszeiten der Äbte Heinrich von Kleve (1464-1490) und Johannes Schmalebecker (1490-1522). Ziel ist eine historisch-kritische Edition eines Teils des Bestandes sowie die Erstellung von Regesten für alle nicht edierten Urkunden desselben. Bei der Auswahl der zu edierenden Urkunden finden solche mit besonderer Aussagekraft hinsichtlich der Biographien und personalen Netzwerke zentraler historischer Akteure priorisiert Beachtung. Eigene Studien auf Basis des in dieser Weise erschlossenen Materials sind im Rahmen der Promotion ebenfalls vorgesehen.

Das Projekt ist Teil einer Forschungskooperation zwischen dem Museum Abtei Liesborn und der Ludwig-Maximilians-Universität München und wird gefördert von der Rottendorf-Stiftung.

Die Urkunden des Klosters zwischen 1464-1522
Die Urkunde vom 7. Januar 1513 nennt die Mitglieder des Benediktinerkonvents in Liesborn; an erster Stelle Abt Johannes Schmalebecker und an neunter Stelle der Mönch Bernhard Witte. LAV NRW W, B 213u / Kloster Liesborn – Urkunden Nr. 356.
Museum Abtei Liesborn

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